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Editorial der Ausgabe 4.2011

Herr Böhnke

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

2012 wird ein gutes Jahr – zumindest für die genossenschaftliche Idee. Die Vereinten Nationen haben 2012 auf Beschluss der UN-Generalversammlung zum „Jahr der Genossenschaften“ erklärt. Damit würdigen „die“ Institutionen der Weltgemeinschaft die herausragende Bedeutung des Prinzips der Hilfe zur Selbsthilfe bei der wirtschaftlichen Entwicklung in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern, aber auch den Beitrag von Genossenschaften in Politik, Bildungswesen oder beim Umweltschutz. Heute, im Zeitalter der großen Krise(n), ist eine Rückbesinnung auf genossenschaftliche Grundsätze wichtiger denn je. Die WGZ BANK sowie ihre Mitgliedsbanken vor Ort erleben gerade in diesen stürmischen Zeiten, dass sich die Orientierung an bewährten genossenschaftlichen Tugenden wie Partnerschaft, Vertrauen und Solidarität auszahlt. Seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise vor inzwischen mehr als drei Jahren erfahren wir in den Begegnungen mit unseren Firmenkunden Tag für Tag, wie sehr gerade mittelständische Unternehmen unsere Verlässlichkeit, unser partnerschaftliches Denken und unser Mittelstands-Know-how schätzen.

Um eine konkrete Genossenschaftsidee mit Zukunft geht es auch in diesem Heft. Beispielhaft für eine moderne Kooperation ist das Projekt Neurather Gärtner, bei dem sich vier eigenständige Gärtner zum Betreiber des größten Gewächshausparks in Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen haben und nebenbei auch noch aktiven Klimaschutz betreiben.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihr

Werner Böhnke
Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK



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