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Presse
 

14.03.2006 WGZ BANK präsentiert Rekordergebnisse

  • Wichtigstes Jahr seit 1970
  • Jahresüberschuss um 38 % gestiegen
  • Höchstes Produktivitätsniveau: Cost-Income-Ratio von 49,2 % in der
    Gruppe, WGZ BANK AG mit 51,9 %
  • Dividende auf 7 % angehoben

Die WGZ BANK präsentiert sich in bester Verfassung. Der Vorstand stellte in seiner heutigen Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2005 sowohl für die WGZ BANK AG als auch für die WGZ BANKGruppe Rekordergebnisse vor. Nach dem Rechtsformwandel in eine Aktiengesellschaft und nach der erfolgreichen Durchführung einer Kapitalerhöhung war 2005 zugleich das wichtigste Jahr in der Geschichte der WGZ BANK seit 1970, seit dem Zusammenschluss der rheinischen Zentralbanken mit dem westfälischen Schwesterinstitut zur WGZ-Bank eG.

„2005 war ein Jahr, in dem wir die WGZ BANK so umfassend für die Zukunft aufgestellt haben wie in keinem Jahr seit 1970 zuvor. Und dabei haben wir zugleich die höchsten Ergebnisse in der nun immerhin 122-jährigen Geschichte der WGZ BANK erzielt“, resümierte Werner Böhnke, der Vorstandsvorsitzende der WGZ BANK AG.

Mit ihrem Rechtsformwandel von einer eingetragenen Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft hatte die WGZ BANK den Weg frei gemacht für ein mögliches Zusammengehen mit der DZ BANK AG. Durch die Kapitalerhöhung flossen der WGZ BANK rund 290 Mio. € zu, die die Kapitalbasis der Bank weiter stärken.

Dadurch sind die Voraussetzungen geschaffen für eine stärkere Integration der WGZ BANK in den genossenschaftlichen FinanzVerbund einerseits sowie für ein gesundes Wachstum aus eigener Kraft andererseits. „Beides, die erfolgreich umgesetzten Projekte des vergangenen Jahres und die weiter gewachsene wirtschaftliche Stärke der WGZ BANK, festigen unsere Position. Wir haben uns damit für unsere Zukunft zwei starke Optionen erarbeitet“, so Böhnke.

Die wirtschaftliche Stärke konnte Böhnke mit Rekordzahlen eindrucksvoll belegen: Der Jahresüberschuss der WGZ BANK-Gruppe stieg um 38% auf 124,5 Mio. €. In der WGZ BANK AG nahm der Jahresüberschuss um 30,4 % auf 88,2 Mio. € zu. Zudem konnte die WGZ BANK ihre Produktivität erneut steigern: Die Cost-Income-Ratio der WGZ BANK-Gruppe verbesserte sich auf 49,2 %, die der WGZ BANK AG auf 51,9 %.

Die guten Ergebnisse veranlassen Aufsichtsrat und Vorstand der WGZ BANK dazu, der Hauptversammlung der WGZ BANK im Juni neben der Standarddividende von 5 % die Ausschüttung einer Bonusdividende von 2 % auf das gezeichnete Kapital vorzuschlagen. Insgesamt wird die WGZ BANK nach diesem Vorschlag ein um rund 20 % gegenüber dem Vorjahr erhöhtes Dividendenvolumen von insgesamt 38 Mio. € ausschütten.

Die Ergebnisse der WGZ BANK-Gruppe und der WGZ BANK AG stellen sich im Einzelnen folgendermaßen dar:

Der Zinsüberschuss der WGZ BANK-Gruppe stieg im Vergleich zum 31.12.2004 um 9,1 %. Dieser Anstieg wurde sowohl getragen von einem verbesserten Zinsergebnis aus dem operativen Geschäft (263 Mio. €, +6,8 %) als auch von den laufenden Erträgen aus Beteiligungen (61,3 Mio. €, +20 %). Insgesamt entwickelte sich der Anstieg des Zinsüberschusses bei der WGZ BANK AG mit einem Plus von 11,2 % am dynamischsten, aber auch die WL BANK trug mit einem Anstieg von insgesamt 10,9% (+8,5 Mio. €) zum Wachstum des Zinsergebnisses der WGZ BANK-Gruppe bei.

Der Provisionsüberschuss weist einen kräftigen Zuwachs von 24 % aus. Am deutlichsten – prozentual gesehen – stieg diese Ergebniskomponente bei der WGZ BANK Luxembourg (+3,6 Mio. €, +34,3 %), die insbesondere ihre Depotbankmandate in erheblichem Umfang ausweiten konnte. In der WGZ BANK AG stieg der Provisionsüberschuss um beachtliche 20% (+11,2 Mio. €); dieses gute Ergebnis geht vor allem zurück auf das Wertpapiergeschäft, auf die Vermögensberatung und –verwaltung, auf den erfolgreichen Absatz von Finanzinnovationen sowie auf unseren Zahlungsverkehr.

Der Nettoertrag aus Finanzgeschäften, der zu über neunzig Prozent von der WGZ BANK AG erwirtschaftet wird, erreichte fast exakt die Höhe des Vorjahres. Trotz der keineswegs günstigen Entwicklungen am Kapitalmarkt gelang es zudem, die Marktreserven der WGZ BANK auszuweiten.

Der Verwaltungsaufwand der WGZ BANK-Gruppe stieg um 3,8 %. „Wir sind trotz des Anstiegs mit der Entwicklung zufrieden. Wir haben verantwortungsbewusst und sparsam gewirtschaftet“, hob Böhnke in diesem Zusammenhang hervor.

Der Anstieg des Verwaltungsaufwandes geht vor allem zurück auf eine Anpassung der Abzinsung der Pensionsrückstellungen; hier senkte die WGZ BANK den Bewertungszins von 6 % auf 4,5 %, was zu einem entsprechenden Anstieg des Personalaufwandes führte. Auch die gezielte Einstellung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kundenbereichen führt zu einem moderaten Anstieg des Personalaufwands.

Somit steigerte sich das Betriebsergebnis der WGZ BANK-Gruppe vor Risikovorsorge um 18,6 % auf 230 Mio. € und das der WGZ BANK AG um 19,5 % auf 164,3 Mio. €

Das Risikoergebnis, das in der WGZ BANK-Gruppe um 9,4 % auf 5,8 Mio. € sank und in der WGZ BANK AG mit 50 Mio. € in der gleichen Höhe wie im Vorjahr ausgewiesen wurde, ist weitgehend geprägt von einer erneuten erheblichen Dotierung der Vorsorgereserven gem. § 340 f HGB. „Unser Risikomanagement, die Qualität der Risikoaktiva der WGZ BANK sowie unsere durchgängige konservative Bewertungspolitik, der wir uns angesichts des intensiven Wettbewerbs sowie der Kapitalmarktentwicklungen nach wie vor verpflichtet sehen, haben uns hier entsprechende Spielräume eröffnet“, so Böhnke.

Das Betriebsergebnis nach Bewertung stieg ebenfalls auf ein neues Rekordniveau: Die Gruppe konnte das Betriebsergebnis um 35,4 % auf 164,2 Mio. € und die WGZ BANK AG um 30,6 % auf 114,3 Mio. € steigern.

Der Steueraufwand der WGZ BANK Gruppe stieg um 66,2 % auf 45,2 Mio. €, in der AG nahm er um 64,1 % auf 25 Mio. € zu.

Die Konzernbilanzsumme der WGZ BANK-Gruppe wuchs um 11,3 % auf 73,6 Mrd. €. Dieser Anstieg geht zum größeren Teil auf die WL BANK zurück, deren Bilanzsumme um 5,7 Mrd. € zunahm. Das Wachstum der Hypothekenbanktochter der WGZ BANK ist wiederum Ergebnis ihrer unverändert guten und engen Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Wohnbaufinanzierung sowie ihres erfolgreichen Kommunalgeschäfts. Insgesamt resultiert die Zunahme der Bilanzsumme der WGZ BANK-Gruppe aus verstärkten Aktivitäten am Interbankenmarkt, aus einem behutsamen und bonitätsorientierten Ausbau der Wertpapierposition sowie aus einer Zunahme der Kundenforderungen.

Trotz der höheren Gewinnausschüttung ist – unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Hauptversammlung – vorgesehen, die Gewinnrücklagen der WGZ BANK AG um 50 Mio. € (+39 %) zu stärken. Danach wird sich das bilanzielle Eigenkapital der WGZ BANK-Gruppe insgesamt um 305 Mio. € auf 2,9 Mrd. € erhöht haben. Das Kernkapital beträgt 1,8 Mrd. € (+19,3 %); die Kernkapitalquote liegt bei guten 9,7 %.

Zum 31.12.2005 beschäftigte die WGZ BANK-Gruppe rd. 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon allein in der WGZ BANK AG 1.116. „Ich möchte es nicht versäumen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im Rahmen unserer Pressekonferenz für ihre Leistungen zu danken. Solange wir in der WGZ BANK weiter mit diesem vollen Einsatz ans Werk gehen, werden wir auch Erfolg haben.“ Mit diesen Worten hob Böhnke den Zusammenhalt der „Mannschaft“ in der WGZ BANK-Gruppe sowie die besonderen Leistungen der in der WGZ BANK-Gruppe beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor.

Für das Jahr 2006 geht der Vorstand derzeit davon aus, die Ergebnisse des guten Jahres 2005 wiederholen zu können.

„Wir stehen auf einem grundsoliden Fundament“, fasste Böhnke die Rekordergebnisse der WGZ BANK abschließend zusammen.




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