WGZ BANKDüsseldorf, 15. August 2006. "Die WGZ BANK präsentiert sich im ersten Halbjahr 2006 in Bestform," so Werner Böhnke, Vorsitzender des Vorstands der WGZ BANK. Nach Berücksichtigung der Risikovorsorge stieg das Betriebsergebnis sowohl in der Gruppe - um 16,6% auf 90,6 Mio. Euro - als auch in der WGZ BANK - um 11,6% auf 59,7 Mio. Euro. Böhnke: "Wir sind mit der Entwicklung der ersten sechs Monate sehr zufrieden. Nahezu alle Ergebnissäulen aus dem operativen Geschäft konnten wir weiter verstärken. Dabei haben wir unverändert mit großer Kostendisziplin gearbeitet und das Betriebsergebnis auf hohem Niveau nochmals deutlich verbessert."
Zinsüberschuss gesteigert: Der Zinsüberschuss der WGZ BANK-Gruppe wuchs in den ersten sechs Monaten 2006 gegenüber dem ersten Halbjahr 2005 um 8,4 % auf 174,7 Mio. Euro. Dieser deutliche Anstieg geht zu einem großen Teil auf eine Zunahme der laufenden Erträge aus Beteiligungen zurück. Aber auch der Zinsüberschuss ohne die laufenden Erträge liegt knapp über dem sehr guten Ergebnis des ersten Halbjahres 2005.
Provisionsüberschuss markant erhöht: Stärker noch als der Zinsüberschuss stieg der Provisionsüberschuss in der WGZ BANK-Gruppe, und zwar um 14,4% auf 38,2 Mio. Euro. Träger dieser hervorragenden Entwicklung ist in erster Linie die WGZ BANK selbst: Neben den kräftig gesteigerten Provisionseinnahmen aus dem sich dynamisch entwickelnden Zertifikategeschäft trugen das klassische Wertpapiergeschäft, der Zahlungsverkehr und die Vermögensberatung hierzu bei.
Nettoertrag aus Finanzgeschäften rückläufig: Der ausgewiesene Nettoertrag aus Finanzgeschäften für die WGZ BANK-Gruppe sank angesichts des Zinsanstiegs im ersten Halbjahr um 22,6% auf 15,1 Mio. Euro. Allerdings ist dieser Rückgang auch darauf zurückzuführen, dass die Reserven in den Wertpapierpositionen abermals erhöht wurden.
Verwaltungsaufwand unter Kontrolle: Der Verwaltungsaufwand der WGZ BANK-Gruppe stieg um 5,3 % auf 113,5 Mio. €. Dieser Anstieg ist in erster Linie Folge des Wachstumskurses der WL BANK. Der positiven Entwicklung Rechnung tragend hat die WL BANK weiteres Personal eingestellt. Die Anzahl ihrer Mitarbeiter wuchs um 12 % auf nunmehr 246. Dementsprechend stieg ihr Personalaufwand in der Gruppe überproportional um 3,7 %. Dagegen konnte in der WGZ BANK der Verwaltungsaufwand insgesamt um 0,9 % zurückgeführt werden. Leicht erhöhten Personalaufwendungen (+1,3 %) infolge von Neueinstellungen in den Vertriebsbereichen der WGZ BANK standen geringere Sachaufwendungen gegenüber. Böhnke: "Wir werden in der WGZ BANK-Gruppe auch weiterhin mit größter Kostendisziplin agieren."
Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge konnte das bereits hohe Niveau des ersten Halbjahres 2005 nochmals übertreffen: In der WGZ BANK-Gruppe stieg es um 8,9 % auf 120,4 Mio. Euro und in der WGZ BANK um 7,8 % auf 84,6 Mio. Euro. "Unsere 2003 erarbeitete und auf den Weg gebrachte Strategie der Konzentration auf die Kernzielgruppen Mitgliedsbanken, Firmenkunden, Kapitalmarktpartner sowie öffentliche Kunden ist die Grundlage unseres Erfolgs," so Böhnke.
Die Cost Income Ratio der WGZ BANK Gruppe liegt nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 bei 48,5% (Vorjahr 49,3%). "Dieser Rekordwert belegt die operative Stärke der WGZ BANK-Gruppe. Auch in der WGZ BANK haben wir die Cost Income Ratio weiter verbessert. Hier erreichen wir eine Punktlandung, nämlich exakt den im Rahmen der mittelfristigen Planung im Jahr 2003 aufgestellten Zielwert von 50,0 % (Vorjahr 52,1 %)," so Böhnke.
Die Risikovorsorge der WGZ BANK-Gruppe sank im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres in der Gruppe um 9,4 % auf 29,8 Mio. Euro. Die erfreuliche Entwicklung beruht laut Böhnke auf dem erfolgreichen Risikomanagement, das zu einem deutlich gesunkenen Wertberichtigungsbedarf führte. "Leitlinie für uns ist dabei stets eine an ausgesprochen strengen Maßstäben ausgerichtete, konservative Bewertungspolitik. Daran werden wir unverändert festhalten," so Böhnke
Nach Berücksichtigung der weiter verringerten Risikovorsorge stieg das Betriebsergebnis in der Gruppe um 16,6% auf 90,6 Mio. Euro und in der WGZ BANK um 11,6% auf 59,7 Mio. Euro. Böhnke: "Wir können Ihnen heute eine WGZ BANK in Bestform präsentieren."
Die Bilanzsumme der WGZ BANK-Gruppe stieg um 5,8% auf 77,8 Mrd. Euro. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die Wachstumsstrategie der WL BANK zurückzuführen, deren Bilanzsumme insbesondere durch das Kommunalkreditgeschäft um 13 % auf rund 36 Mrd. Euro zulegte. "Das Geschäft mit den Mitgliedsbanken zeigt sich in einem Forderungsbestand von rund 12 Mrd. Euro (+1,7 %) und Verbindlichkeiten von rund 9 Mrd. Euro (-3 %) unverändert auf hohem Niveau", so Böhnke. Die Kundenforderungen - hierzu zählt neben dem Kreditgeschäft der WL BANK vor allem das Geschäft mit den Firmenkunden der WGZ BANK - stiegen um 3,2 % auf rund 24 Mrd. Euro. Der Wertpapierbestand der WGZ BANK-Gruppe - in etwa gleichen Teilen von der WGZ BANK und von der WL BANK gehalten - erreicht 24,8 Mrd. Euro (+7,6 %). Dank der guten Refinanzierungsmöglichkeit der WL BANK - den mit AAA gerateten Pfandbriefen - stieg das Volumen der begebenen verbrieften Verbindlichkeiten um 9,5 % auf rund 28 Mrd. Euro.
Das bilanzielle Eigenkapital der WGZ BANK-Gruppe beträgt zum 30. Juni 06 nahezu unverändert 2,8 Mrd. Euro und in der WGZ BANK 2,7 Mrd. Euro. Böhnke: "Damit verfügt die WGZ BANK über eine solide und gesunde Eigenkapitalausstattung."