WGZ BANKDie Wege zur heutigen WGZ BANK als Zentralinstitut der Volks- und Raiffeisenbanken in Westfalen und der früheren, die Regierungsbezirke Koblenz und Trier einschließenden preußischen Rheinprovinz verliefen durchaus verschlungen. Neben der Ländlichen Centralkasse, Münster, der Genossenschaftlichen Zentralbank Rheinland, Köln (*1892), und der Zentralkasse westdeutscher Volksbanken, Münster/Köln (*1897), hat es noch etwa ein Dutzend weiterer Vorfahren der WGZ BANK gegeben. Während es im Rheinland früher zu Fusionen kam, vereinigten sich die zwei Häuser am Standort Münster erst 1970, zusammen mit der Genossenschaftlichen Zentralbank Rheinland in Köln als Dritten im Bunde zur Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank eG.
An der fusionierten WGZ-Bank waren 1.300 Mitgliedsbanken beteiligt, die zusammen über 3.000 Bankstellen verfügten. Die Zahl der Mitgliedsinstitute ist bis heute auf rund 230 gesunken, was zu einer Stärkung des genossenschaftlichen Bankenverbundes beigetragen hat. Ein Prozess, der sicher noch nicht abgeschlossen ist.
Die Bank hat sich seit 1970 von einer Zentralkasse traditionellen Zuschnitts zu einer modernen, starken und kompetenten Zentral- und Geschäftsbank gewandelt. Im Jahr 2005 hat die WGZ BANK ihre Rechtsform von der bisherigen eingetragenen Genossenschaft in eine genossenschaftlich geprägte Aktiengesellschaft gewechselt. Seitdem firmiert sie unter WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank. Den Ortsbanken und ihren Kunden bietet die WGZ BANK als Zentralbank einen kompetenten Beratungs- und Betreuungsservice. Als Geschäftsbank bedient sie die Ansprüche einer wachsenden Klientel großer gewerblicher und institutioneller, privater und öffentlicher, deutscher und ausländischer Adressen.